Apostelbesuch am 30. November 2011

Am 30.November 2011 besuchte Apostel Böttcher die Gemeinde Wittenberge. In seiner Begleitung befanden sich Bezirksältester Stelte, die Hirten Bunge, Köhne und Buske, der Vorsteher der Gemeinde, Evangelist Jargow, sowie die Priester Vogt, Dzikus, Spörel und Peters. mehr lesen....

(rd). Am 30.November 2011 besuchte Apostel Böttcher die Gemeinde Wittenberge. In seiner Begleitung befanden sich Bezirksältester Stelte, die Hirten Bunge, Köhne und Buske, der Vorsteher der Gemeinde, Evangelist Jargow, sowie die Priester Vogt, Dzikus, Spörel und Peters.

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Der gemischte Chor stimmte die Gemeinde mit den Liedern Nr. 297 aus der Chormappe: „Ach, ich hör‘ schon Heimatklänge“ und CM 138 „Gib mir dein Herz“ auf den bevorstehenden Gottesdienst ein und erzeugte damit eine freudige Erwartung auf das Dienen des Apostels.

Die Gemeinde sang zu Beginn das Lied Nr. 154 aus dem Gesangbuch: „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ und Apostel Böttcher diente mit einem Wort aus dem 1. Könige 19, 18: „Und ich will übriglassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht gebeugt haben vor Baal, und jeden Mund, der ihn nicht geküßt hat.“

Der Chor intonierte nach dem Verlesen des Wortes das Lied Nr. 400 aus der Chormappe: „Offen ist der Born der Gnade“ und der Apostel ging zunächst auf das vorgetragene Lied ein, in dem u.A. die Einladung zum Ausdruck gebracht wird: Offen ist die Trostesquelle, müde Seele komm herzu! - zum Schluß dann - komm und säume nicht. Nicht nur körperlich kommen, das Herz öffnen für die Begegnung mit dem Heiligen Geist. Wir leben in der Adventszeit und bei dem Ein- oder Anderen fehlt noch so die richtige Stimmung und Vorfreude auf das Weihnachtsfest. So erging es auch dem Apostel, als er mit Außenarbeiten beschäftigt war und seine Frau sich im Inneren des Hauses mit einer adventlichen Dekoration beschäftigte. Als sie Hilfe benötigte, rief sie den Apostel und während der gemeinsamen Arbeit kam die vorweihnachtliche Stimmung und damit auch Freude auf. Mitarbeit verkürzt die Wartezeit und man erlebt Freude und die richtige Stimmung stellt sich ein. Apostel Böttcher berichtete von der heutigen Anfahrt nach Wittenberge, während dieser er viele Lichter in und an den Häusern sah. Viele Lichter zeugen von einer schönen Zeit. Sie geben einem ein heimeliges Gefühl und Licht ist das Zeichen des Lebens. Wo leben ist, lässt man sein Glaubenslicht leuchten und stellt es auf den Leuchter – und nicht darunter oder unter eine Bank. Ein Beispiel sollte dies verdeutlichen. Ein unheilbar erkrankter Diakon sollte über diese Diagnose von einer Ärztin im Krankenhaus unterrichtet werden. Die Ärztin war sehr bewegt bei diesem Gespräch und auch sehr traurig, diese Mitteilung dem Diakon übermitteln zu müssen. Dieser tröstete die Ärztin und berichtete von seinem wunderbaren Glauben und endete damit, dass er bald Sicherheit hat, denn er dürfe ewig bei dem Herrn sein. Bis es heißt der Geist und die Braut sprechen: Komm! – werden wir begleitet und behütet. Die Begebenheit mit dem reichen Jüngling ist bekannt. Er sollte alles verkaufen und Jesus nachfolgen. Jesus forderte ihn auf, obwohl er bereits sah, dass der Jüngling nicht auf die Aufforderung eingehen werde. Es fehlte der echte Wille zur Nachfolge. Elia hat sich nicht selbst gesetzt, sondern er wurde berufen. Seine Aufgabe war das Volk zu unterweisen und auf das Gesetz Gottes aufmerksam zu machen. Elia fühlte sich allein gelassen und mit dem heutigen Bibelwort tröstete der Herr Elia. Im Textwort wird von 7000 gesprochen, die ja nur einen kleinen Teil des Volkes ausmachten und daher ist man geneigt, von einem Rest zu sprechen. Auch Apostel Paulus sprach von einer kleinen Schar, denen Gott Gnade zuteilwerden lässt. Auch heute lässt der Herr Gnade den Seinen zuteil werden – und wir dürfen dazu zählen. Was diese Gnade alles durch uns bewirken kann, hält man nicht für möglich. Der Herr geht immer vor uns her, bereitet die Wege und öffnet Türen, die man noch nicht gesehen hat. Und das nicht nur im Diesseits, sondern genauso auch im Jenseits. Voraussetzung ist, dass wir nicht die Knie beugen vor den Götzen der heutigen Zeit. Es ist einfach in einem Strom mitzuschwimmen. Hüten wir uns davor, mit so manchen Geistesstömungen mit zu schwimmen. Stellen wir das Evangelium dagegen! Götzen muss man erkennen und sich davon fernhalten. 1. Beispiel – das Verlangen auf Irdisches zu begrenzen um Gott dienen zu können. Josua lehnte es ab anderen Göttern zu dienen und sprach: Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen. 2. Bergpredigt: vom Vergelten und von der Feindesliebe. Jesus sprach: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen. 3.Was vom Ewigen, also vom Thron Gottes kommt, zu achten und nicht die eigene Meinung in den Vordergrund zu stellen. Mehr auf das Wort achten und danach sein Leben ein- und ausrichten. 4.Ein inniges Gebetsleben erleben und erfahren. Sich dazu Zeit nehmen. Die Zeit ist ein Geschenk Gottes.

Der Chor trug das Lied Nr364 aus der Chormappe, die dritte Strophe, vor: „Sei getreu bis in den Tod“.

Es diente Hirte Köhne und dieser wies daraufhin, dass man das einmal gegebene Gelübde immer wieder neu erfüllen müsse. Wichtig ist es, wie bereits vom Apostel ausgeführt, dass die Übriggebliebenen, also der Rest, sich an die vorgegebenen Grenzen halten. Es gibt viele Vorbilder, durch die man erkennen kann, dass die Einhaltung der Vorgaben durchaus möglich ist. Das gilt für die damalige, wie auch die heutige Zeit.

Der Apostel ging daraufhin nochmals kurz auf das zuvor durch den Hirten Gesprochene ein und betonte: wer sich immer am Herrn orientiert, hat keinen Mangel, keine Furcht.

Der Chor intonierte das Lied CM 338b, Vers 4: „Liebe Seel‘, zwar kommen Stunden“ und anschließend diente Bezirksältester Stelte. Adventszeit bedeutet Erwartung und wir wollen die natürliche Adventszeit auf die große geistige Ebene heben. Wir warten und wissen: Mein Herr kommt! Ohne Licht im Haus geht vieles verloren und kann wegen der herrschenden Dunkelheit nicht gefunden werden. Götzen unserer Zeit sind geistige Strömungen, sind gefährlich und ohne Licht schwer zu erkennen. Nochmals auf die im Wort genannten 7000 eingehend, wurde deutlich gemacht, dass es sich hier um eine Minderheit handelte. Unser Streben ist nicht nach Mehrheiten. Wir sind niemals allein, wir sind Kinder Gottes – und damit keine Minderheit im negativen Sinne.

Apostel Böttcher leitete über zur Sündenvergebung

Die Gemeinde sang aus dem Lied GB 94, Vers 3: „Jesu meine Lebenssonne“ und nach Gebet erfolgte die Freisprechung.

Danach feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl und sang dazu das Lied Nr. GB 332: „Herz und Herz, vereint zusammen“. Es folgte der gemischte Chor mit dem Lied CM 209: „Frei von der Sünde“.

Mit Gebet und Segen beendete der Apostel diesen Gottesdienst und die Gemeinde sang noch ein Schlußlied, GB 413: „Die Lenden lasst umgürtet sein“ und der Chor setzte den Schlusspunkt mit dem Lied CM Nr.90 : „Gottes Liebe, Gottes Gnad‘.“

Bilder: R. Dittmar